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Was ist Osmosewasser?

Osmosewasser ist Trinkwasser, das per Umkehrosmose durch eine feinporige Membran nahezu vollständig von Mineralien, Schadstoffen und Keimen befreit wurde. Dafür entstehen mehrere Liter Abwasser pro Liter Reinwasser, zudem liegt der pH-Wert bei 4,5 bis 5,5 statt bei neutralen 7,0. Die Verbraucherzentrale Hamburg rät von dauerhaftem Verzehr ohne Remineralisierung ab, ein Aktivkohle-Blockfilter entfernt Schadstoffe ohne Abwasser.

Marco FabianZuletzt aktualisiert am ca. 10 Min. Lesezeit4 Quellen
Blau eingefärbte Zellstruktur in einer Mikroskopaufnahme mit wabenförmig verlaufenden Zellwänden

1 Wie funktioniert Umkehrosmose?

Das Herzstück jeder Osmoseanlage ist eine halbdurchlässige (semipermeable) Kunststoffmembran. Sie ist so fein, dass praktisch nur noch Wassermoleküle hindurchgelangen, während gelöste Salze, Schwermetalle, Nitrat, Pestizid- und Arzneimittelrückstände sowie Mikroorganismen zurückgehalten werden.

Schnitt durch die Osmosemembran

Mindestanforderung der Prüfnorm NSF/ANSI 58: durchschnittlich mindestens 75 Prozent Reduktion der gelösten Feststoffe, geprüft mit einem Prüfwasser aus 750 mg/l Natriumchlorid bei 50 psi über sieben Tage (Rick Andrew, NSF Drinking Water Treatment Units Program). Was eine einzelne Anlage tatsächlich leistet, steht in ihrer Herstellerangabe. Verhältnis von Abwasser zu Reinwasser rund 3 zu 1 nach Verbraucherzentrale Hamburg.

Da Wasser von Natur aus in Richtung der höheren Salzkonzentration wandert – das eigentliche osmotische Prinzip –, muss bei der Umkehrosmose mit Leitungsdruck, häufig unterstützt durch eine kleine Pumpe, Druck entgegen dieser natürlichen Fließrichtung aufgebaut werden. Nur so wird das Wasser durch die Membran gepresst; die zurückgehaltenen Stoffe werden mit dem Konzentrat als Abwasser abgeführt. Vor- und Aktivkohlefilter schützen die empfindliche Membran zusätzlich vor Grobpartikeln und Chlor, bevor das Wasser hindurchgepresst wird.

2 Entmineralisierung des Wassers – Fluch oder Segen?

Ein typischer Einwand gegen Osmosewasser ist die mit der vollständigen Schadstoffbefreiung einhergehende Entmineralisierung des Wassers. Der größte Kritikpunkt an Umkehrosmose-Filtern ist nämlich, dass durch die Technologie neben Schadstoffen auch wertvolle Mineralien im Wasser gefiltert werden.

Zu diesen zählen zum Beispiel lebenswichtige Spurenelemente wie Magnesium oder Zink, die in natürlichem Trinkwasser enthalten wären. Die Verbraucherzentrale Hamburg rät klar vom dauerhaften Verzehr von Osmosewasser ab, da ein Mineralienmangel zur Unterversorgung führen könne. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich in einer eigenen Publikation mit den möglichen gesundheitlichen Folgen von langfristigem Konsum stark mineralstoffarmen (demineralisierten) Wassers befasst und rät dazu, bei überwiegendem Konsum solchen Wassers auf eine ausreichende Mineralstoffzufuhr über die Ernährung zu achten.

Befürworter von Osmosefiltern weisen darauf hin, dass durch den Vorgang nicht alle Mineralstoffe verloren gingen. Zudem sei der Anteil der Mineralien im Trinkwasser ohnehin gering. Denn bereits um 1980 kam eine Untersuchung des amerikanischen National Research Council (Safe Drinking Water Committee) zu dem Schluss, dass für die Deckung des Tagesbedarfs von Magnesium und Eisen allein über Wasser täglich rund 50 Liter Mineralwasser getrunken werden müssten. Unabhängig davon bieten manche Osmosefilter die Funktion einer Remineralisierung an.

Andere Experten gehen noch einen Schritt weiter und argumentieren, dass Osmosewasser trotz der geringeren Anzahl an Mineralien besser als anderes Trinkwasser dazu geeignet sei, den Bedarf an Mineralstoffen zu decken.

Erst durch die durch die Osmose-Filterung hergestellte feinstoffliche Ebene des nunmehr völlig weichen Wassers würden die Mineralstoffe sinnvoll in den Organismus eingebaut werden können, seien also erst dann wirklich bioverfügbar – so die These dieser Position.

3 Ist weiches Trinkwasser gesünder als hartes?

Anhänger von Osmosewasser verweisen auf Auswertungen, nach denen schwere Krankheiten dort häufiger tödlich verliefen, wo das Trinkwasser stark mineralisiert ist.

In Frankreich hatte zum Beispiel der Hydrologe Prof. Louis Claude Vincent diese Befunde festgestellt. Als Maßstab nutzte er in seiner „Bioelektronik“ unter anderem den elektrischen Widerstand des Wassers: Je weniger Mineralien gelöst sind, desto höher ist dieser Wert, und genau solches Wasser hielt er für das bessere Trinkwasser.

Der Physiker, Wasserforscher und Blogger Michael Scholze vertritt eine ähnliche Position. In einem Video beschreibt er plastisch, warum er Osmosewasser für das bessere Trinkwasser hält. Er erläutert, dass weiches Wasser leerer sei und damit eine höhere Trag- und Transportfähigkeit aufweise.

Dem gegenüber stehen Stimmen, die argumentieren, der Körper könne die Mineralien aus hartem Wasser in ihrer gelösten, anorganischen Form kaum verwerten. Aufnehmen könne er sie nach dieser Vorstellung erst, wenn das Wasser selbst kaum etwas gelöst hat. Sie verweisen zudem auf die Evolution: Der Mensch, der sein Wasser ursprünglich aus Gewässern, Schmelzwasser und Regenwasser gewann, sei auf weiches, mineralarmes Wasser eingestellt.

Kritiker dieser Sichtweise halten dagegen: Wenn Osmosewasser im Körper wirklich so bindungsfreudig sei, wie seine Befürworter annehmen, binde es nicht nur unerwünschte Stoffe. Sondern sich möglicherweise auch an Mineralien und Nährstoffe bindet und diese mit ausspült, was auf Dauer nachteilig für die Gesundheit sein und zu Mangelerscheinungen führen könnte.

Wissenschaftlich fundierte, breit anerkannte Belege dafür, dass Wasser mit geringerem Härtegrad grundsätzlich positive Auswirkungen auf den Körper hat, gibt es bislang nicht. Kalk selbst wirkt sich nach heutigem Kenntnisstand nicht gesundheitsschädlich aus.

4 Was verrät der Geschmack von Osmosewasser?

Das mittels Umkehrosmose erzeugte Osmosewasser hat einen Wasser-pH-Wert zwischen 4,5 und 5,5 und liegt somit im sauren Bereich. Neutrales alkalisches Wasser besitzt hingegen einen pH-Wert von 7,0, unser Blut sogar 7,4. Über die gesundheitlichen Konsequenzen von derartigem saurem Wasser wird daher viel diskutiert. Auch auf den Geschmack hat diese Veränderung einen Einfluss.

Verbraucher berichten von einer geschmacklichen Verschlechterung durch Osmosewasser, das in ihren Augen als schlaff und wenig anregend empfunden wird.

Allerdings wird dies von jedem unterschiedlich wahrgenommen. Die geschmackliche Veränderung liege zum einen daran, dass Osmosewasser geschmacklich grundsätzlich neutral sei, und zum anderen, dass sich mit Osmosewasser „jeder selbst schmecke".

Einige Anhänger von Osmosewasser lesen aus dem Geschmack sogar Hinweise auf den eigenen Körper heraus und ordnen die Eindrücke so zu:

  • süß/neutral: alles im grünen Bereich
  • sauer: meist schlicht der niedrige pH-Wert des Osmosewassers
  • bitter: wird in dieser Lesart den Verdauungsorganen wie Magen, Leber oder Galle zugeordnet
  • metallisch: wird in dieser Lesart mit Schwermetallen in Verbindung gebracht

Nach dieser Auffassung normalisiere sich die Wahrnehmung bereits nach einigen Wochen oder Monaten, wenn sich der Körper an das Osmosewasser gewöhnt habe. Dies ist allerdings eine Einzelmeinung ohne breite wissenschaftliche Absicherung.

Ist Osmosewasser gesund oder schädlich?

Osmosewasser ist grundsätzlich trinkbar und in Maßen nicht schädlich. Als dauerhafte, alleinige Trinkwasserquelle raten Verbraucherschützer aufgrund der fehlenden Mineralien eher ab, sofern das Wasser nicht remineralisiert wird. Wer gelegentlich Osmosewasser trinkt, etwa aus dem Aquarienzubehör oder einer Umkehrosmoseanlage im Haushalt, muss keine akuten Gesundheitsrisiken befürchten.

5 Vor- und Nachteile von Osmosewasser

Osmose-Filter bieten eine fast vollständige Reinigung von Schadstoffen bzw. allen Inhaltsstoffen. Sie filtern auch Stoffe, an denen andere Filterverfahren scheitern. Aber neben dem veränderten pH-Wert, den fehlenden Mineralien und dem faden Geschmack weist Osmosewasser noch andere Nachteile auf:

  • Wasserverbrauch: Laut Verbraucherzentrale Hamburg werden für einen Liter gefiltertes Wasser etwa drei Liter Trinkwasser benötigt; je nach Anlage reicht die Spanne von rund 1 bis 1,5 Litern bei modernen Anlagen bis zu 3 bis 4 Litern bei älteren Anlagen pro Liter Reinwasser.
  • Veränderte Wasserstruktur: Anhänger der Wasserbelebung sehen im technischen Herstellungsprozess einen Eingriff in die Struktur des Wassers und sprechen deshalb von „totem Wasser“.
  • Wartungsaufwand: Regelmäßiger Austausch mehrerer Vor- und Nachfilter (2-6 Monate) sowie der Filtermembran selbst (alle 2-4 Jahre), Installation und Membranwechsel meist nur mit Fachmann.
  • Verkeimungsrisiko: Längere Stillstandszeiten oder zu geringer Wasserdruck können die Membran schädigen und zu Bakterienwachstum führen.

Die tatsächliche Abwassermenge hängt von Wasserdruck, Temperatur und Modell der Filteranlage ab.

Der Ausdruck „totes Wasser“ stammt aus der Lehre vom lebendigen Wasser, die sich auf den österreichischen Naturforscher Viktor Schauberger beruft. Lebendiges Wasser besitzt nach dieser Lehre eine geordnete Struktur der Wassermoleküle, wie sie frei fließendes Wasser in der Natur zeigen soll.

4,5–5,5pH-Wert von Osmosewasser statt neutraler 7,0
~3 LiterAbwasser pro Liter gefiltertem Wasser laut Verbraucherzentrale Hamburg
2–4 JahreWechselintervall der Filtermembran

Wird gerne verschwiegen:

Des Weiteren stellt die retrograde Verkeimung ein gängiges Problem dar, sodass regelmäßige Desinfektions-Intervalle durch Wasserstoffperoxid oder Chlor angeraten werden.

Manche Anlagen verfügen sogar zur Entkeimung über nachgelagerte UV-Bestrahlung, diese erhitzt das Wasser und verbraucht zusätzlich Strom. Theoretisch ist sogar eine Umwandlung der nicht gefilterten Nitratreste zu Nitrit möglich. Dieses gilt als krebserregend.

6 Wofür wird Osmosewasser verwendet?

Neben dem Einsatz als Trinkwasser – meist mit anschließender Remineralisierung – hat sich Osmosewasser in mehreren Bereichen etabliert, in denen ein möglichst mineral- und schadstoffarmes Wasser gefragt ist:

  • Aquaristik: zur gezielten Einstellung der Wasserhärte für empfindliche Fisch- und Pflanzenarten sowie um Kalkablagerungen im Becken zu vermeiden.
  • Kaffee- und Teezubereitung: Mineralarmes Wasser verkalkt Maschinen langsamer und verändert den Geschmack empfindlicher Röstungen weniger stark.
  • Bügeln und Dampfgeräte: Da kaum Kalk enthalten ist, verkalken Dampfbügeleisen und Luftbefeuchter deutlich seltener.
  • Labor- und Medizintechnik: Für die ursprünglichen Einsatzbereiche wird nach wie vor hochreines Wasser benötigt, bei dem selbst Spuren von Mineralien oder Keimen Prozesse stören könnten.

Für die tägliche Küchennutzung – also zum Trinken und Kochen mit vollständig erhaltenen Mineralien und ohne Abwasseranfall – ist dagegen meist ein Aktivkohle-Blockfilter die praktikablere Lösung.

7 Umkehrosmose oder Aktivkohle – der Vergleich

Wer Schadstoffe zuverlässig entfernen möchte, ohne wertvolle Mineralien zu verlieren und ohne Abwasser zu erzeugen, findet in Aktivkohle-Blockfiltern eine Alternative, die genau hier ansetzt. Sie entnehmen Schwermetalle, Chlor, Pestizid- und Medikamentenrückstände sowie Mikroplastik, lassen die natürlichen Mineralien aber vollständig im Wasser.

Kriterium Umkehrosmose Aktivkohle-Blockfilter
Reinigungsgrad fast vollständig, auch bei stark belastetem Rohwasser zuverlässig bei Schwermetallen, Chlor, Pestiziden, Arzneimittelrückständen, Mikroplastik
Mineralien werden mitentfernt bleiben vollständig im Wasser
pH-Wert sauer, 4,5–5,5 unverändert
Abwasser ja, laut Verbraucherzentrale Hamburg ca. 3 Liter pro Liter Reinwasser keines
Wartung mehrere Vor-/Nachfilter (2-6 Monate), Membran (2-4 Jahre), oft Fachmann nötig einfacher Filtereinsatz-Wechsel
Einsatzbereich Aquaristik, Labor, sehr stark belastetes Rohwasser tägliche Küchennutzung zum Trinken und Kochen

Umkehrosmose ist sinnvoll, wenn …

  • eine nahezu vollständige Entfernung sämtlicher gelöster Stoffe gewünscht ist
  • Sie Osmosewasser für Aquaristik, Labor oder Dampfgeräte benötigen
  • das Rohwasser sehr stark belastet ist

Ein Aktivkohle-Blockfilter ist sinnvoll, wenn …

  • Sie täglich Trinkwasser ohne Abwasser und ohne Mineralienverlust wollen
  • Ihnen ein einfacher Filterwechsel ohne Fachmann wichtig ist
  • der natürliche Geschmack des Wassers erhalten bleiben soll

Für Anwendungen, bei denen eine nahezu vollständige Entfernung sämtlicher gelöster Stoffe gewünscht ist – etwa in Aquaristik, Labor oder bei sehr stark belastetem Rohwasser – bleibt Umkehrosmose fachlich das wirksamste Verfahren. Wie sich beide Technologien im Detail unterscheiden, welche Vor- und Nachteile sie jeweils haben und wann welches Verfahren sinnvoll ist, erfahren Sie in unserem ausführlichen Vergleich Aktivkohle oder Umkehrosmose.

8 Mythen rund um Osmosewasser

✗ „Osmosewasser entschlackt und entgiftet den Körper.“

✔ Diese Wirkung wird von einzelnen Wasserforschern behauptet, ist aber wissenschaftlich nicht breit abgesichert. Kritiker argumentieren, dass Osmosewasser umgekehrt auch Mineralien und Nährstoffe ausspülen könnte.

✗ „Weicheres Wasser ist grundsätzlich gesünder als hartes.“

✔ Wissenschaftlich fundierte, breit anerkannte Belege dafür gibt es bislang nicht. Kalk selbst wirkt sich nach heutigem Kenntnisstand nicht gesundheitsschädlich aus.

✗ „Der Geschmack von Osmosewasser verrät den eigenen Gesundheitszustand.“

✔ Das ist eine Einzelmeinung ohne breite wissenschaftliche Absicherung. Osmosewasser ist geschmacklich vor allem neutral.

✗ „Osmosewasser ist als tägliches Trinkwasser bedenkenlos.“

✔ Die Verbraucherzentrale Hamburg rät vom dauerhaften Verzehr ohne Remineralisierung ab, da ein Mineralienmangel zur Unterversorgung führen könne.

9 Fazit: Osmosewasser bleibt ein Experiment

Das Osmosewasser ist zwar generell trinkbar, aber nicht sonderlich geschmackvoll, da die Mineralien fehlen und der saure pH-Wert es zusätzlich aggressiv macht. Daher werden von vielen Herstellern im Nachgang Mineralien hinzugefügt.

Osmosewasser bleibt trotz beeindruckend anmutender Darstellungen von Seiten der Befürworter umstritten. Konsumenten sind deshalb dazu angehalten, sich selbstständig mit diesem Thema zu befassen, um eine eigenverantwortliche Entscheidung für oder gegen Osmosewasser zu fällen. Speziell die Entmineralisierung von Osmosewasser hat einen Meinungsstreit entzündet, bei dem das letzte Wort noch nicht gefallen ist. Die geschmackliche Eigenheit von Osmosewasser ist zumindest gewöhnungsbedürftig.

Letztendlich stellt die Investition in einen Osmosefilter und die radikale Umstellung der eigenen Wassergewohnheiten immer noch ein Experiment dar, bei dem abgewartet werden muss, wie der eigene Körper auf das neuartige Wasser reagiert.

Umkehrosmose

Sehr gründlich, aber sauer, mineralarm und mit Abwasser verbunden – ein Experiment für den Alltag.

Aktivkohle-Blockfilter

Entfernt Schadstoffe zuverlässig, ohne Mineralien zu verlieren und ohne Abwasser zu erzeugen.

Schadstoffe raus, Mineralien drin?Ein Aktivkohle-Blockfilter erreicht das ohne Abwasser und ohne veränderten Geschmack.

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Marco Fabian | Geschäftsführer Vitalhelden GmbH · Trinkwasseraufbereitung seit 2014

Marco Fabian ist Gründer der Vitalhelden GmbH und beschäftigt sich seit 2014 intensiv mit Trinkwasseraufbereitung. In dieser Zeit hat er tausende Haushalte bei der Auswahl passender Filtersysteme begleitet und arbeitet eng mit deutschen Herstellern wie Carbonit und Alvito zusammen.

Über den Autor